Die vier Sterblichen Ausstellung im Bestattungshaus Edith Sonnenschein
21. Februar – 4. Oktober 2026 | Wuppertal
Drei Künstler und eine Künstlerin stellen sich der Zeit:
der Endlichkeit des eigenen Lebens und der Unendlichkeit als Phänomen.
Unter dem Titel „Die vier Sterblichen“ zeigen die Wuppertaler Kunstschaffenden Christiane Mamok, Andreu Ginestet, Frank N und Gerhard Rossmann eine gemeinsame, siebenmonatige Ausstellung in den Räumen von Edith Sonnenschein Bestattungen & Trauerbegleitung.
Die Ausstellung
Vier künstlerische Positionen.
Vier individuelle Zugänge zu Leben, Tod, Trauer, Angst, Religion und Existenz.
Ein gemeinsamer Titel – als verbindendes menschliches Schicksal: Sterblichkeit.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Einladung von Philipp Harnisch, Bestattermeister und Inhaber von Edith Sonnenschein. Der besondere Ort – ein Bestattungshaus unterhalb der historischen Nordbahntrasse – eröffnet dabei bewusst einen Raum, in dem Kunst, Abschied, Leben und Tod einander begegnen dürfen.
Die Künstler & ihre Positionen
Bei Edith Sonnenschein Bestattungen & Trauerbegleitung sind wir mehr als nur Bestatter.
Wir sind ein Team von Menschen, die mit Herz und Kompetenz Angehörige in ihrer Trauer begleiten und ihnen helfen, einen würdevollen Abschied zu gestalten.
Christiane Mamok
„Trauer hat viele Gesichter“
Christiane Mamok arbeitet seit über zwanzig Jahren in Malerei und Objektkunst. Ihre Werke sind bewusst nicht glatt oder perfekt – sie zeigen Spuren, Energie und haptische Präsenz.
In ihrer Auseinandersetzung mit Trauer beobachtet sie Menschen, ihre Gesten und Emotionen. Exemplarisch steht ihre Arbeit „Wanderer über dem Nebelmeer“ als körperliche, materialbasierte Neuinterpretation von Melancholie, Vergänglichkeit und Einsamkeit.
Andreu Ginestet
„Mit Kunst gegen die Angst vor dem Tod“
Der in Barcelona geprägte Bildhauer und Maler versteht Kunst als soziale Plastik – als Gestaltung gesellschaftlicher Räume.
Nach einer Nahtoderfahrung untersucht Ginestet in seinem Werk die Ursachen von Angst, Gewalt und Trauma. Seine Arbeiten stehen für eine klare Haltung: Keine Angst vor dem Tod – und ebenso wenig vor dem Leben.
Frank N
„Von Engeln und Dämonen“
Frank N bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Film, Fotografie und digitaler Kunst.
In seinem Werkzyklus hinterfragt er religiöse Bildwelten: Sind Engel und Dämonen sterblich? Warum widersprechen sich religiöse Texte und künstlerische Ikonografie?
Seine Arbeiten eröffnen einen poetisch-kritischen Dialog zwischen Glauben, Darstellung und menschlicher Projektion.
Gerhard Rossmann
„Es gibt einen Tod vor und nach dem Leben“
Der Künstler und Publizist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Tod, Religion und Existenz.
Bekannt durch Projekte wie „Sieben Särge“ oder „Aftermath“, nutzt Rossmann Alltagsobjekte als Träger existenzieller Fragen. Seine Arbeiten thematisieren das Verhältnis von Sein und Nicht-Sein – jenseits von Trost oder Provokation.
Ort & Idee
Ein Bestattungshaus ist kein Ort des Endes – sondern ein Ort des Übergangs.
Edith Sonnenschein versteht Abschied als Teil des Lebens und öffnet bewusst Räume für Kunst, Begegnung und Reflexion.
„Es geht nicht darum, den Tod zu verdrängen, sondern bewusster mit ihm zu leben.“
– Philipp Harnisch
Termine & Öffnungszeiten
Vernissage:
🗓 Samstag, 21. Februar 2026, 14:00 Uhr
(Geburtstag von Jeanne Louise Calment – dem ältesten dokumentierten Menschen der Welt)
Ausstellungsdauer:
📅 21. Februar – 4. Oktober 2026
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 12:00 – 16:00 Uhr
Jeder 1. & 3. Samstag im Monat: 10:00 – 14:00 Uhr
WOGA (3./4. Oktober 2026):
Samstag: 14:00 – 20:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Edith Sonnenschein
Bestattungen & Trauerbegleitung
Carnaper Straße 6
42283 Wuppertal
Leben und Tod
Edith Sonnenschein Bestattungen & Trauerbegleitung steht den Lebenden offen.
Meine Vision ist es, Leben in Form von Ausstellungen, Lesungen und Vernissagen in meinen Räumlichkeiten anzubieten.
Den Lebenden Zutritt ermöglichen, über die Schwelle helfen, Anknüpfungspunkte schaffen.